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Psychiatrie
Arbeitstherapie
Prävention




Ergotherapie ist bei allen Kindern und Jugendlichen indiziert, deren Entwicklung zu selbständigen, handlungsfähigen Erwachsenen eingeschränkt bzw. behindert ist, z.B. durch:

Störungen des Bewegungsablaufs infolge hirnorganischer Schädigungen (spastische Lähmungen, Anfallsleiden, Hydrocephalus, Spina bifida, Muskeldystrophien etc.)

Störungen der sensomotorischen Entwicklung

Entwicklungsstörungen mit Beeinträchtigung der kognitiven Prozesse Störungen der Wahrnehmungsfähigkeit und -verarbeitung Ausfallerscheinungen bzw. Verzögerungen in der Sozialentwicklung, der Beziehungsbildung und der Kommunikationsfähigkeit

Psychische Störungen, z.B. Verhaltensstörungen, frühkindlicher Autismus

Sinnesbehinderungen, z.B. Taubheit, Blindheit



Die tatsächlichen Betätigungsziele des Kindes / Jugendlichen und deren Bezugssysteme in seinem persönlichen Alltag, ist die Grundlage aller Maßnahmen. Die anzuwendenden Behandlungsverfahren beruhen auf neurologisch-anatomischen, anatomisch-funktionellen, psychosozialen, entwicklungspsychologisch und lerntheoretisch orientierten Grundsätzen und Kenntnissen.

Von eminenter Wichtigkeit ist die Einbeziehung des sozialen Umfeldes des Kindes in eine interdisziplinäre Zusammenarbeit, also der Erzieher, Lehrer, Ärzte, anderer Therapeuten, vor allem aber der Eltern !
Eine regelmäßige Erfolgskontrolle mit Hilfe standardisierter oder nicht standardisierter Messverfahren gibt im Verlauf der Behandlung die Möglichkeit, die Ziele zu erheben. Die Behandlung gilt als abgeschlossen, wenn die vereinbarten Behandlungsziele erreicht wurden.
Die Dokumentation des Behandlungsverlaufes wird dem behandelnden Arzt überstellt.