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Prävention

Die Prävention (Krankheitsvorbeugung bzw. Krankheitsverhütung) ist auf die Bewahrung der Gesundheit sowie die Verhütung von bestimmten Krankheiten gerichtet. Es wird unterschieden zwischen:

- Primärprävention
- Sekundärprävention
- Tertiärprävention

Sekundär- und Tertiärprävention sind seit jeher Bestandteil vieler ergotherapeutischer Interventionen: In der Akutbehandlung und Rehabilitation arbeiten Ergotherapeuten darauf hin, einer Verschlimmerung oder Wiederholung des Krankheitsgeschehens vorzubeugen.
Bei der primären Prävention geht es um die Vermeidung und Verhütung von Krankheiten durch die Beseitigung von ursächlichen Faktoren.
Dass Betätigungen als Therapiemittel eingesetzt werden und gleichzeitig das Ziel ergotherapeutischer Maßnahmen sind, beruht auf einem großen Teil auf der ihnen zugesprochenen gesundheitsfördernden Wirkung.
Gesundheitsförderung ist ein Prozess, der Menschen in die Lage versetzen soll, durch Eigenaktivität ihre Gesundheit zu verbessern. Ziel der Gesundheitsförderung ist es, für alle Menschen einen Zustand von körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden erreichbar zu machen, indem sie Menschen motiviert, sich für eine gesunde Lebensführung zu entscheiden.

So könnten ergotherapeutische Angebote mit folgenden Zielen aufgebaut sein:

Kinder in der gesunden Entwicklung ihrer körperlichen, kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten so fördern, dass sie gesund bleiben, in der Schule integriert sind und später einen Beruf erlernen können

Arbeitsplätze gestalten, dass sie nicht krank machen: Angebote zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung, zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz im Hinblick auf die Optimierung von Arbeitsabläufen bezüglich körperlicher, psychischer, kognitiver und sozialer Anforderungen

Lebensraum hindernissfrei bauen und gestalten, um behinderten Menschen Zugang zu allen Bereichen des Lebens zu ermöglichen und um Stürzen im Alter vorzubeugen

Vereinsamung im Alter vorbeugen: körperliche, kognitive, emotionale und soziale Fähigkeiten älterer Menschen so fördern, dass sie ihre sozialen Kontakte aufrechterhalten und pflegen können

Unterstützung für betreuende Angehörige von Demenzkranken, behinderten oder chronisch kranken Menschen anbieten, damit sie nicht selbst darüber erkranken